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Satzung

I. Name, Sitz und Zweck

┬ž 1 Name und Verbandszugeh├Ârigkeit

Der am 28.12.1991 gegr├╝ndete Verein f├╝hrt den Namen:

BDS Landesverband 1 Berlin-Brandenburg e.V.

Er ist im Vereinsregister beim Amtsgericht Charlottenburg in Berlin eingetragen. Der Verein bildet den Landesverband 1 im Bund Deutscher Sportsch├╝tzen 1975 e.V. und ist als solcher unmittelbares Mitglied im Bund Deutscher Sportsch├╝tzen 1975 e.V. Der BDS Landesverband 1 Berlin-Brandenburg e.V. (Landesverband) erkennt die Satzung und die Ordnung des Bund Deutscher Sportsch├╝tzen 1975 e.V. sowie die jeweils geltenden schie├čsportlichen Regelungen und Bestimmungen an.

Der Landesverband anerkennt seine Verpflichtung, allen gesetzlichen Anforderungen zur Anerkennung des Bundes Deutscher Sportsch├╝tzen 1975 e.V. als Schie├čsportverband im Sinne des Bundeswaffengesetzes nachzukommen.

Der Landesverband anerkennt den Erlass verbindlicher Regelungen ├╝ber die Ausstellung waffenrechtlicher Bescheinigungen und deren verbandsinterne Dokumentation durch den Bund Deutscher Sportsch├╝tzen 1975 e.V.

Der Landesverband anerkennt die Festlegungen des Bundes Deutscher Sportsch├╝tzen 1975 e.V. zu Regelungen und Dokumentationen f├╝r seine Mitgliederverwaltung, Durchf├╝hrung des Sportbetriebes, ordnungsgem├Ą├če Buchf├╝hrung der Finanzen und die ordnungsgem├Ą├če Vereinsf├╝hrung zum Erhalt der Gemeinn├╝tzigkeit.

┬ž 2 Sitz und Gesch├Ąftsjahr

Der Sitz des Vereins ist Berlin. Gerichtsstand ist Berlin. Das Gesch├Ąftsjahr ist das Kalenderjahr.

┬ž 3 Vereinszweck

  1. Der Landesverband bezweckt den freiwilligen Zusammenschluss von Sportsch├╝tzen f├╝r die F├Ârderung des Schie├čsports, insbesondere auch mit Gro├čkaliberwaffen.
  2. Es wird angestrebt, im Rahmen der deutschen Gesetze das sportliche Schie├čen als Leibes├╝bung und K├Ârperert├╝chtigung zu betreiben und die Aus├╝bung deutschen Sch├╝tzen- und Volksbrauchtums zu erm├Âglichen.
    Der Schie├čsport soll als Leistungssport und als Breiten- und Freizeitsport zum Wohle aller Menschen, die sich f├╝r diesen Sport interessieren, betrieben werden.
  3. Es wird eine freiheitlich-demokratische Landesverbandsf├╝hrung angestrebt. Der Landesverband ist politisch und konfessionell neutral. Er verfolgt ausschlie├člich und unmittelbar gemeinn├╝tzige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbeg├╝nstigte Zwecke“ der Abgabeordnung, ist selbstlos t├Ątig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Landesverbandes d├╝rfen nur f├╝r die satzungsgem├Ą├čen Zwecke verwendet werden. Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Landesverbandes. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Landesverbandes fremd sind oder durch unverh├Ąltnism├Ą├čig hohe Verg├╝tungen beg├╝nstigt werden.
  4. Seine Ziele verwirklicht der Landesverband auf Landesverbandsebene durch die F├Ârderung und Pflege des Schie├čsports entsprechend dem Zweck des ┬ž 2 der Satzung des Bundes Deutscher Sportsch├╝tzen 1975 e.V. und durch die Durchf├╝hrung von Bezirks- und Landesverbandsmeisterschaften, Abhalten von Wettbewerben, Pflege des freundschaftlichen Kontaktes mit anderen schie├čsportlichen Organisationen und Teilnahme an deren Wettk├Ąmpfen, Zusammenarbeit mit den Beh├Ârden in den schie├čsportlichen Fragen sowie den Anschluss an den Landessportbund Berlin.

 

   II. Mitgliedschaft

┬ž 4 Aufnahmeantrag und Aufnahme

  1. Die Mitgliedschaft wird durch die Aufnahme erworben. Mit der Aufnahme erkennen alle Mitglieder diese Satzung sowie die jeweils geltenden schie├čsportlichen Regelungen und Bestimmungen an. Die Mitgliedschaft setzt einen schriftlichen Aufnahmeantrag voraus, ├╝ber den der Vorstand innerhalb von zwei Monaten entscheidet. Wird der Antrag abgelehnt, so steht dem Antragsteller die Beschwerde an die n├Ąchste ordentliche Landesdelegiertenversammlung zu. Diese entscheidet dann endg├╝ltig. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  2. Mitglieder des Landesverbandes k├Ânnen werden:
    a) eingetragene und nicht eingetragene Vereine mit mindestens 7 dem Verband gemeldeten Mitgliedern
    b) Gruppen mit mindestens 7 dem Verband gemeldeten Mitgliedern
    c) Einzelmitglieder (nat├╝rliche Personen)
  3. Mit der Mitgliedschaft im Landesverband wird ein Mitglied auch gleichzeitig mittelbares Mitglied des Bundes Deutscher Sportsch├╝tzen 1975 e.V.
  4. Personen, gegen die eine Aufnahmesperre des Bundes Deutscher Sportsch├╝tzen 1975 e.V. verh├Ąngt worden ist, k├Ânnen nicht Mitglied des Landesverbandes werden.

Die Satzung des Bundes Deutscher Sportsch├╝tzen e.V. ist f├╝r den Landesverband und seine Mitglieder bindend.

┬ž 5 Benachrichtigung

  1. Der Antragsteller wird vom Vorstand von seiner Aufnahme in Kenntnis gesetzt und es wird ihm gleichzeitig die Satzung ausgeh├Ąndigt.
  2. Die Ablehnung eines Aufnahmeantrags wird schriftlich mitgeteilt.

┬ž 5a Datenschutz

Beim Eintritt eines Mitglieds in den Landesverband 1 werden alle notwendigen Daten zur F├╝hrung erfasst.
Diese Informationen werden in dem vereinseigenen Datenverarbeitungssystem der Landesgesch├Ąftsstelle gespeichert. Eine Kopie der Daten erhalten auf Nachfrage der Pr├Ąsident und die beiden Vizepr├Ąsidenten. Die personenbezogenen Daten werden dabei durch geeignete technische und organisatorische Ma├čnahmen vor der Kenntnisnahme Dritter gesch├╝tzt.
Sonstige Informationen zu den Mitgliedern werden vom Landesverband grunds├Ątzlich nur verarbeitet oder genutzt, wenn sie zur F├Ârderung des Vereinszweckes erforderlich sind (z.B. Schie├čleiter-Bef├Ąhigung; Angaben ├╝ber ausgestellte Bed├╝rfnisbescheinigungen).

Nur Personen des Landesverbandes, die im Verband eine besondere Funktion aus├╝ben, die die Kenntnis bestimmter Mitgliederdaten erfordert, erhalten die ben├Âtigten Daten (z.B. Sportleiter zur Durchf├╝hrung von Meisterschaften).

Als Mitglied des anerkannten Schie├čsportverbandes ÔÇ×Bund Deutscher Sportsch├╝tzen 1975 e.V. ist der Landesverband 1 verpflichtet, die Namen, Anschriften und Geburtstage seiner Mitglieder an die Bundesgesch├Ąftsstelle zu melden. Weitere Daten werden mitgeteilt, wenn dies zur Erf├╝llung der satzungsgem├Ą├čen Aufgaben oder der gesetzlichen Vorschriften erforderlich ist. Eine Weitergabe der Daten findet nur im Rahmen des Bundesdatenschutzgesetzes statt.

Der Landesverband 1 sichert seinen Mitgliedern zu, ihre personenbezogenen Daten nur im Rahmen des Bundesdatenschutzgesetzes zu erheben und zu verarbeiten.

┬ž 6 Aufnahmegeb├╝hren und Beitr├Ąge

Der Landesverband erhebt von seinen Mitgliedern eine einmalige Aufnahmegeb├╝hr und einen Jahresbeitrag, deren H├Âhe von der Mitgliederversammlung zu einer Beitragsordnung festgelegt wird. Teil des Jahresbeitrages ist der Bundesbeitrag, den der Landesverband an den Bundesverband abf├╝hrt und ├╝ber dessen H├Âhe die Bundesdelegiertenversammlung entscheidet.

Die Beitragsordnung ist nicht Bestandteil dieser Satzung. Soweit der Betrag nicht bezahlt ist, ruht das Stimmrecht bei Versammlungen, ebenso besteht kein Anspruch zur Teilnahme an schie├čsportlichen Veranstaltungen.

┬ž 7 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet:

  1. durch Austritt oder Tod. Der Austritt kann jederzeit, jedoch nur durch schriftliche Erkl├Ąrung, gegen├╝ber dem Vorstand erfolgen. Eine R├╝ckerstattung von Beitr├Ągen f├╝r das Jahr, in dem der Austritt erfolgt, ist ausgeschlossen.
    Geschieht der Austritt nicht bis zum 31.12. eines Gesch├Ąftsjahres, hat das Mitglied die Beitr├Ąge und sonstige Leistungen f├╝r das folgende Jahr voll zu entrichten.
  2. Durch Ausschluss aus dem Landesverband.
    Dieser kann erfolgen:

    a) wegen grober oder wiederholter Verletzung der Satzung
    b) wegen landesverbandssch├Ądigendem Verhalten
  3. Den Ausschluss spricht der Vorstand aus. Der Beschluss ├╝ber den Ausschluss muss mit einer Mehrheit von ┬ż aller Vorstandsmitglieder gefasst werden. Mindestens 14 Tage vor der Entscheidung des Vorstandes ist dem Mitglied mitzuteilen, dass der Vorstand ├╝ber den Ausschluss des Mitglieds entscheiden will. Ihm sind die Gr├╝nde f├╝r einen etwaigen Ausschluss mitzuteilen und es ist rechtliches Geh├Âr zu gew├Ąhren.
  4. Das vom Ausschluss betroffene Mitglied hat die M├Âglichkeit, durch schriftlichen Antrag die Entscheidung der n├Ąchsten Landesdelegiertenversammlung herbeizuf├╝hren. Dieser Antrag ist innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe des Ausschlusses beim Landesverband schriftlich zu stellen. Bis zur Entscheidung der Landesdelegiertenversammlung ruhen die Rechte und Pflichten eines Mitglieds.
    Die Entscheidung der Landesdelegiertenversammlung erfolgt mit einfacher Mehrheit der erschienenen Mitglieder.
  5. Mitglieder, die mit ihrem Jahresbeitrag oder anderen Zahlungsverpflichtungen gegen├╝ber dem Landesverband mehr als drei Monate im Zahlungsverzug sind, verlieren ihre Mitgliedschaft ohne dass es weiterer Handlungen des Vorstandes des Landesverbandes bedarf, wenn sie nicht innerhalb von 14 Tagen nach einer schriftlichen Mahnung ihren Verpflichtungen nachkommen. Dieser Mahnung bedarf es nicht, wenn sie f├╝r den Landesverband nicht erreichbar sind. Sie werden auch ├╝ber ihren Ausschluss nur dann benachrichtigt, wenn sie f├╝r den Landesverband erreichbar sind. Ein Einspruch ist nicht mehr m├Âglich.
  6. Mitgliedsvereine und -gruppen, die mit ihrer Mitgliedermeldung entsprechend ┬ž 9 Abs. 2 mehr als zwei Monate im Verzug sind, verlieren ihre Mitgliedschaft ohne dass es weiterer Handlungen des Vorstandes des Landesverbandes bedarf, wenn sie nicht innerhalb von 14 Tagen nach einer schriftlichen Mahnung ihren Verpflichtungen nachkommen. Dieser Mahnung bedarf es nicht, wenn sie f├╝r den Landesverband nicht erreichbar sind. Sie werden auch ├╝ber ihren Ausschluss nur dann benachrichtigt, wenn sie f├╝r den Landesverband erreichbar sind. Ein Einspruch ist nicht mehr m├Âglich.
  7. Die Mitgliedschaft endet auch durch Ausschluss aus dem Bund Deutscher Sportsch├╝tzen 1975 e.V.

┬ž 8 Kein Anspruch bei Austritt, Ausschluss oder Tod

Mit dem Verlust der Mitgliedschaft entsteht kein Anspruch auf Auszahlung eines Anteils am Landesverbandsverm├Âgen.

┬ž 9 Rechte und Pflichten der Mitglieder

  1. Die Mitglieder sind berechtigt, von den Einrichtungen des Landesverbandes Gebrauch zu machen, und soweit in dieser Satzung nicht anderes bestimmt ist, an allen Veranstaltungen des Landesverbandes teilzunehmen. Soweit Wettk├Ąmpfe und Meisterschaften abgehalten werden, ist die Teilnahme nach Ma├čgabe der Ausschreibung m├Âglich. Sportliches, ehrliches und verantwortungsvolles Verhalten beim Schie├čen ist wesentlicher Grundsatz der Mitgliedschaft. Die rechtzeitige Entrichtung des Jahresbeitrages geh├Ârt ebenfalls zu den Pflichten der Mitglieder. Die Mitglieder erkl├Ąren sich bereit, den Landesverband nach besten Kr├Ąften zu f├Ârdern und bei der Verwirklichung seiner Ziele mitzuwirken.
  2. Mitgliedsvereine und -gruppen haben ihre Mitglieder und deren Anschriften dem Landesverband bis sp├Ątestens zum 1.3. des laufenden Gesch├Ąftsjahres zu melden und die Beitr├Ąge zu entrichten. Neu aufgenommene Vereine und Gruppen haben ihre Beitr├Ąge bis sp├Ątestens 30 Tage nach Zugang des Beitrags- und Aufnahmebescheids zu entrichten. Einzelmitglieder haben Adressen├Ąnderungen bis zum 15.12. des laufenden Gesch├Ąftsjahres zu melden und ihren Beitrag bis zum 1.3. des laufenden Gesch├Ąftsjahres zu entrichten.
  3. Ihre Mitgliedsrechte ├╝ben die Mitglieder in der Landesdelegiertenversammlung aus. Jeder Verein oder Gruppe nach ┬ž 4 Abs. 2 Ziffer a) und b) hat eine Delegiertenstimme. F├╝r jede volle 30 gemeldete Mitglieder hat der meldende Verein oder die Gruppe eine weitere Delegiertenstimme. Jeweils zusammen mindestens 7 Einzelmitglieder k├Ânnen aus ihren Reihen einen Vertreter mit Sitz und Stimme in die Delegiertenversammlung entsenden. Dieser hat dort unter Vorlage einer schriftlichen Vollmacht von mindestens 6 weiteren Einzelmitgliedern eine Delegiertenstimme. F├╝r jede Delegiertenversammlung kann ein Einzelmitglied nur eine Vollmacht erteilen. Antr├Ąge zu den Landesdelegiertenversammlungen k├Ânnen nur von mindestens 7 Einzelmitgliedern zusammengestellt werden und m├╝ssen schriftlich erfolgen.

┬ž 10 Ehrenpr├Ąsidenten und Ehrenmitglieder

Langj├Ąhrige Pr├Ąsidenten, die sich in besonderer Weise um den Landesverband verdient gemacht haben und aus dem Amte ausgeschieden sind, k├Ânnen durch Beschluss der Landesdelegiertenversammlung zu Ehrenpr├Ąsidenten ernannt werden. Ehrenpr├Ąsidenten haben Sitz und Stimme in der Landesdelegiertenversammlung. Sie haben in beratender Funktion Sitz im Vorstand ohne Stimmrecht. Sie sind nicht im Vorstand im Sinne des ┬ž26 BGB, k├Ânnen aber Vorstandsaufgaben ├╝bernehmen.

Einzelpersonen, die sich um den Landesverband besonders verdient gemacht haben, k├Ânnen durch Beschluss des erweiterten Vorstandes zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Die Ehrenmitglieder haben Sitz und Stimme in der Landesdelegiertenversammlung.

Ehrenpr├Ąsidenten und Ehrenmitglieder sind von Beitragszahlungen befreit.

 

   III. Organisation des Landesverbandes

┬ž 11 Organe

Die Organe des Landesverbandes sind:

  1. Die Landesdelegiertenversammlung
  2. Der Vorstand
  3. Der erweiterte Vorstand

┬ž 12 Landesdelegiertenversammlung

  1. Die Landesdelegiertenversammlung ist oberstes Organ des Landesverbandes. Sie hat in der Regel innerhalb der ersten drei Monate eines jeden Gesch├Ąftsjahres stattzufinden.
  2. Die Einladung dazu erfolgt sp├Ątestens drei Wochen vor dem Veranstaltungstermin durch Einladungsschreiben. Jede ordnungsgem├Ą├č einberufene Versammlung ist beschlussf├Ąhig, wenn mindestens 30% der einzuladenden Delegierten anwesend sind. Alle Beschl├╝sse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.
  3. Versammlungsleiter ist der Pr├Ąsident oder ein Vizepr├Ąsident.
  4. Die Landesdelegiertenversammlung ist zust├Ąndig f├╝r:
    a) Entgegennahme der Berichte des Vorstandes.
    b) Entlastung des Vorstandes und des erweiterten Vorstandes.
    c) Wahl nach Ablauf der Wahlperiode oder nach Abberufung :
    – der Mitglieder des Vorstandes
    – der Mitglieder des erweiterten Vorstandes
    – der Kassenpr├╝fer
    d) Abberufung von Mitgliedern des Vorstandes und des erweiterten Vorstandes.
    e) Festsetzung der Beitragsordnung.
    f) Genehmigung des Haushaltsplanes.
    g) Satzungs├Ąnderungen.
    h) Entscheidung ├╝ber den An- und Verkauf von Grundst├╝cken und deren Belastung.
    i) Aufl├Âsung des Landesverbandes.
    j) Wahl der Vertreter des Landesverbandes in der Bundesdelegiertenversammlung.
  5. Antr├Ąge zur Landesdelegiertenversammlung m├╝ssen ber├╝cksichtigt werden, wenn diese schriftlich 10 Tage zuvor bei der Gesch├Ąftsstelle eingereicht werden.
  6. Eine au├čerordentliche Landesdelegiertenversammlung ist einzuberufen:
    – auf Antrag des Vorstandes,
    – wenn dies 30 % der Mitglieder schriftlich unter Angabe der Gr├╝nde verlangen.
  7. Die Mitglieder des gesch├Ąftsf├╝hrenden Vorstandes des Bund Deutscher Sportsch├╝tzen 1975 e.V. sind berechtigt, an der Landesdelegiertenversammlung teilzunehmen. Ihnen ist zu jedem Punkt der Tagesordnung auf Verlangen das Wort zu erteilen.
  8. Sollten ein oder mehrere Vorstandsmitglieder des Landesverbandes aus dem Bund Deutscher Sportsch├╝tzen 1975 e.V. ausgeschlossen worden sein und wird der Landesverband dadurch handlungsunf├Ąhig, wird der gesch├Ąftsf├╝hrende Vorstand des Bund Deutscher Sportsch├╝tzen 1975 e.V. erm├Ąchtigt, zu einer Landesdelegiertenversammlung einzuladen und Neuwahlen zu organisieren.

┬ž 13 Vorstand, Vertretungsrecht

  1. Der Vorstand des Landesverbandes 1 im Sinne ┬ž 26 BGB besteht aus:
    – dem Pr├Ąsidenten
    – und den beiden Vizepr├Ąsidenten
    Eines der drei Vorstandsmitglieder hat die Aufgaben des Schatzmeisters zu ├╝bernehmen.
    Dem erweiterten Vorstand geh├Âren dar├╝ber hinaus an:
    – die Landessportleiter
    – die erforderlichen Beisitzer
  2. Zur rechtlichen Vertretung des Landesverbandes 1 gen├╝gt das Zusammenwirken des Pr├Ąsidenten mit einem Vizepr├Ąsidenten. Zu den Aufgaben des Vorstandes geh├Ârt insbesondere auch das Recht, mit Mehrheitsentscheidung Mitglieder des Vorstandes oder des erweiterten Vorstandes, die f├╝r den Verband untragbar sind, nach Anh├Ârung des Betroffenen zu suspendieren und die Position, soweit es sich nicht um eine Vorstandsposition handelt, bis zur n├Ąchsten Delegiertenversammlung kommissarisch neu zu besetzen. Im Falle der Suspendierung eines Mitglieds des Vorstandes ist von den ├╝brigen Vorstandsmitgliedern innerhalb von 4 Wochen nach der Suspendierung eine Landesdelegiertenversammlung einzuberufen.
    Entscheidungen des Landesverbandes 1 werden, soweit sie nicht in den Zust├Ąndigkeitsbereich der Landesdelegiertenversammlung oder des erweiterten Vorstandes fallen, durch den Vorstand getroffen, sofern dieser nicht eine Entscheidung dem erweiterten Vorstand ├╝bertr├Ągt. Im Innenverh├Ąltnis tritt im Falle der Verhinderung des Pr├Ąsidenten ein Vizepr├Ąsident.
  3. Urkunden, die den Landesverband verpflichten, bed├╝rfen der Unterschrift des Pr├Ąsidenten und eines Vizepr├Ąsidenten.
  4. Der Vorstand und der erweiterte Vorstand werden von der Landesdelegiertenversammlung f├╝r die Dauer von 3 Jahren gew├Ąhlt.
  5. Bei den Vorstandswahlen erfolgt die Nennung von Kandidaten durch Zuruf. Vorstandsmitglieder, deren Amtszeit abl├Ąuft, k├Ânnen wieder kandidieren.
  6. Die Wahl des Vorstandes ist schriftlich und getrennt durchzuf├╝hren. Im ersten Wahlgang ist die Mehrheit der abgegeben Stimmen erforderlich. Danach die einfache Stimmenmehrheit. Die nicht dem Vorstand angeh├Ârenden Mitglieder des erweiterten Vorstandes k├Ânnen offen mittels Handzeichen gew├Ąhlt werden soweit nur ein Kandidat zur Wahl steht. Bei mehreren Kandidaten ist die Wahl geheim mit Stimmzetteln durchzuf├╝hren. Es entscheidet die einfache Stimmenmehrheit.
  7. Vorstandsmitglieder k├Ânnen auf Antrag vor Ablauf ihrer Amtszeit aus besonderen Gr├╝nden von der Landesdelegiertenversammlung abberufen werden. Bei der Abstimmung ├╝ber die Abberufung entscheidet die einfache Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder.
  8. Die Mitglieder des erweiterten Vorstandes verantworten die Organisation des Sport- und Ausbildungsbetriebes im Landesverband. Der Vorstand kann zur Organisation eines effizienten Sportbetriebes vor Beginn des Sportjahres Bezirke einrichten und zur Durchf├╝hrung von Bezirksveranstaltungen Bezirkssportleiter ernennen. Ebenso k├Ânnen zur Entlastung von Mitgliedern des erweiterten Vorstandes Stellvertreter und Beauftragte f├╝r die Durchf├╝hrung einzelner Aufgaben – z.B. Landesausbildungsleiter, Pressereferent, Jugendleiter – durch den Vorstand ernannt werden. Bezirkssportleiter, Stellvertreter von Mitgliedern des erweiterten Vorstandes und Beauftragte f├╝r Einzelaufgaben sind Mitglieder im erweiterten Vorstand.

┬ž 14 Vorstandssitzungen

  1. Der Pr├Ąsident bestimmt zusammen mit den Vizepr├Ąsidenten die Termine der Vorstandssitzungen und deren Tagesordnung und hat bei den Sitzungen den Vorsitz. Ist der Pr├Ąsident verhindert, so liegt die Leitung der Vorstandssitzung bei einem der Vizepr├Ąsidenten.
  2. Vorstandssitzungen sollen viertelj├Ąhrlich stattfinden. Sondersitzungen k├Ânnen einberufen werden. Zu den Sitzungen werden die Mitglieder sp├Ątestens 14 Tage zuvor schriftlich eingeladen.
  3. ├ťber den Inhalt der Besprechungen und ├╝ber Beschl├╝sse ist Stillschweigen zu bewahren, sofern dieses vom Sitzungsleiter angeordnet wird.
  4. Die Mitglieder des gesch├Ąftsf├╝hrenden Vorstandes des Bund Deutscher Sportsch├╝tzen 1975 e.V. sind berechtigt, an den Vorstandsitzungen teilzunehmen. Ihnen ist zu jedem Punkt der Tagesordnung auf Verlangen das Wort zu erteilen.

┬ž 15 Gesch├Ąftsf├╝hrer

  1. Der Vorstand kann einen Gesch├Ąftsf├╝hrer bestellen.
  2. Der Gesch├Ąftsf├╝hrer hat insbesondere den Schriftverkehr des Landesverbandes zu besorgen und bei den Versammlungen und Vorstandssitzungen Protokoll zu f├╝hren bzw. daf├╝r zu sorgen, dass ein Protokoll gef├╝hrt wird.
  3. Schriftst├╝cke mit rechtlich bedeutsamem Inhalt hat der Gesch├Ąftsf├╝hrer vom Pr├Ąsidenten oder einem Vizepr├Ąsidenten mit unterzeichnen zu lassen. Bei jeder Vorstandssitzung hat er ├╝ber den zwischenzeitlich eingegangenen Schriftverkehr zu berichten.

┬ž 16 Kassenf├╝hrung, Kassenpr├╝fung

  1. Der Vorstand kann den Gesch├Ąftsf├╝hrer bevollm├Ąchtigen, ├╝ber Geldbetr├Ąge bis zu einer H├Âhe von 250 ÔéČ ohne besondere Zustimmung von Vorstandsmitgliedern zu verf├╝gen. Bei dieser Regelung setzt die Satzung dem Vorstand nur eine Grenze, bis zu der eine Vollmachtserteilung durch den Vorstand zu Gunsten des Gesch├Ąftsf├╝hrers zul├Ąssig ist.
  2. Die Landesdelegiertenversammlung w├Ąhlt aus ihrer Mitte zwei Kassenpr├╝fer, die nicht Mitglieder des Vorstandes oder des erweiterten Vorstandes sein d├╝rfen. Sie haben die Kasse gewissenhaft zu pr├╝fen. Diese Pr├╝fung muss bis zum Tage der am Ende des Gesch├Ąftsjahres folgenden Landesdelegiertenversammlung erfolgt sein. Der Versammlung haben die Kassenpr├╝fer einen Pr├╝fbericht vorzutragen. Die Amtszeit der Kassenpr├╝fer betr├Ągt zwei Jahre. Innerhalb von zehn Jahren ist einmalige Wiederwahl zul├Ąssig.

┬ž 17 Beurkundung von Beschl├╝ssen

Beschl├╝sse der Landesdelegiertenversammlung werden durch die Unterschrift des Versammlungsleiters und des Protokollf├╝hrers als rechtm├Ą├čig zustande gekommen best├Ątigt.

┬ž 18 Satzungs├Ąnderungen

Satzungs├Ąnderungen k├Ânnen nur durch die Landesdelegiertenversammlung erfolgen und bed├╝rfen der Mehrheit von ┬ż der anwesenden Mitglieder.

┬ž 19 Aufl├Âsung

Bei der Aufl├Âsung des Landesverbandes oder Wegfall steuerbeg├╝nstigter Zweckes, f├Ąllt das gesamte Landesverbandsverm├Âgen an den Bund Deutscher Sportsch├╝tzen 1975 e.V., eingetragen im Vereinsregister Charlottenburg, VR 21233 B, der dieses unmittelbar und ausschlie├člich f├╝r steuerbeg├╝nstigte Zwecke zu verwenden hat, wenn nicht innerhalb von einem Jahr ein neuer Landesverband mit demselben Namen in satzungsgem├Ą├čen Sinne gegr├╝ndet wird.

Beschlussfassung der Landesdelegiertenversammlung vom 01.03.2015.

Die Satzung k├Ânnen Sie sich auch als PDF-Datei ansehen oder downloaden.